Castello di Pomino Rosso 2004 DOC , 0,75l
Hersteller: Castello di Pomino , Frescobaldi
Castello di Pomino Rosso 2004 DOC , 0,75l---
DER WEIN :
Im Jahre 1855 wurde Pinot Noir das erste Mal als Rebsorte in die Toskana eingeführt. Man züchtete sie auf den Böden, die zum Grundeigentum des Castello Pomino gehörten. Das dortige frische Mikroklima erinnerte sehr stark an das Burgunds. Der Pinot Noir gibt die ungewöhnliche Finesse und eine richtige Komplexität der Mischung kommt aus den Rebsorten Sangiovese und Merlot. Rebsorten: Sangiovese, Pinot Nero, Merlot.
Alkoholgehalt: 13,00 Vol.% .
Trinktemperatur: 18-20°C.
Lagerpotenzial bis ca.: 2015 .
AUSZEICHNUNGEN : Gambero Rosso 2008: 2 Gläser.
Duemilavini 2008: 3 Trauben.
Veronelli-Guide 2008: 89 Punkte / 2 Sterne.
Guide l'Espresso 2008: 2 Flaschen .
Wine Spectator: 88 Punkte.
DAS WEINGUT : Frescobaldi : Marchesi de’Frescobaldi - 700 Jahre Weinbautradition - Die Frescobaldi zählen zu jenen Familien des italienischen Landadels, deren Existenz man sehr weit zurück verfolgen kann. Seit dem 12. Jahrhundert ist der Name der stolzen und oft rebellischen Familie eng mit der Geschichte von Florenz verknüpft. Die Familienangehörigen waren Politiker, Bankiers und Künstler, deren Aktivitäten sich nicht nur auf die Stadtmauern von Florenz beschränkten. Seit über 700 Jahren bemüht sich die Familie Frescobaldi ebenfalls um den Weinbau. Bereits im 14. Jahrhundert belieferte dieses Weingut das britische Königshaus und die namhaften Adelsgeschlechter zahlreicher europäischer Länder. Heute, in der 30. Generation, besitzen die Frescobaldi in den höchst geschätzten Anbaugebieten der Toskana 9 Weingüter. Die Weine der Familie werden ausschließlich auf diesen Gütern erzeugt und deshalb nennen die Frescobaldi sie stolz "unsere eigenen Weine von unseren eigenen Reben". Im 19. Jahrhundert erwarb das Weingut durch die Hochzeit von Angiolo Frescobaldi und Leonia von Albizzi weitere Besitztümer und wurde damit zu einem der größten Landbesitze der Toskana. Bereits im Jahre 1855 experimentierte der Marquis Vittorio degli Albizi, Vorbote der modernen toskanischen Önologie, mit den ersten internationalen Rebsorten auf toskanischem Boden. Die Rebflächen der Weingüter Pomino und Nipozzano wurden unter anderem mit Pinot Noir, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot bestockt. Die Frescobaldi haben immer darauf geachtet, mit den modernsten Produktionstechniken Schritt zu halten und auf dem Gebiet der Vinifikation immer auf dem neuesten Stand zu sein. In den frühen 50er Jahren förderte dann Lamberto Frescobaldi weitere innovative Weinbereitungsmethoden. Inzwischen genießen die Marchesi de‘ Frescobaldi auf internationaler Ebene einen exzellenten Ruf. Das ausgedehnte Weingut Pomino, dessen Castello im Jahre 500 erbaut wurde, erstreckt sich über die sanften Hänge der toskanischen Hügel, etwas vierzig Kilometer östlich von Florenz. Bereits seit 1716 genießt das Gebiet Pomino einen ausgezeichneten Ruf für seine Weine. Von einer Gesamtfläche von über 850 Hektar sind heute nur etwa 75 Hektar an einer Flanke des Monte Pomino dem Wein gewidmet. Auf diesen zwischen 400 und 750 Meter hoch gelegenen Hängen gedeihen die Reben unter wolkenlosem Himmel auf verwittertem Kalkgestein und Mergel. Hier ist Chardonnay König. Das Castello di Nipozzano liegt im Herzen von Chianti Rufina in einer für die Toskana typischen Landschaft und blickt auf eine über 1000jährige Geschichte zurück. Karge Böden, ein trockenes, vom Wind geprägtes Klima mit warmen Sommermonaten sind ideale Voraussetzungen für die Rebsorten Sangiovese und Cabernet Sauvignon, die auf südöstlichen Weinbergslagen gedeihen. Dem weltweit geschätzten Nipozzano Riserva zur Seite steht der erstmals 1974 erzeugte Montesodi, ein Lagenwein von einer 12 Hektar kleinen hochgelegenen Einzellage, die nur in guten Jahren aus sehr altem Rebbestand getrennt ausgebaut wird. Mächtig, aber auch elegant, besticht der Montesodi durch Düfte von Kräutern und Beeren, einen weichen, warmen Schmelz und einen süßen Tabakwürze. Vor einigen Jahren haben sich die Frescobaldi außerdem entschlossen, einen rebsortenreinen Cabernet Sauvignon zu erzeugen, der den Namen eines kleinen Weinbergs der Tenuta trägt: Mormoreto. Dieser "Cru", der 1983 zum ersten Mal abgesondert wurde, wird im Holzfaß vergoren und anschließend in Barriques gelagert. 1989 erwarb Frescobaldi das Weingut Castelgiocondo in Montalcino nahe Siena. Die Weinkollektion aus dem Hause Frescobaldi wurde damit um einen der prestigeträchtigsten Weine der Toskana erweitert, denn Castelgiocondo gehörte zu den vier Gründungsweingüter, die Ende des vergangenen Jahrhunderts den Brunello di Montalcino erstmals erzeugten. Mit 151 Hektar verfügt Castelgiocondo heute über die größte und teilweise auch beste Anbaufläche für die Erzeugung von Brunello di Montalcino. Diese Hügellandschaft ist auch die Heimat des Spitzenweins LUCE, der in Zusammenarbeit mit der kalifornischen Robert Mondavi Winery erzeugt wird. Dieser großartige Wein vereinigt die ehrwürdige Tradition der Toskana mit der energiegeladenen Innovation der Neuen Welt. Jüngster Spross dieser Entwicklung ist das Weinpaar Danzante. ...
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